Neuigkeiten aus dem Stadtcafé

Aktuelle Ausstellung von Kristina Enns

Egal ob jung oder alt,
in jedem Lebensabschnitt,
wird man vom Leben in den verschiedensten Farben gemalt…

Aus diesen Gedanken heraus ist mein künstlerisches Tun entstanden. Ich habe eine künstlerische Ausbildung in Russland genossen und war in meiner Kindheit ständig mit Malen und kreativem Tun beschäftigt. Aber direkt nach der Ausbildung in Russland im Jahre 1999 bin ich mit der Familie meines Mannes und unserer kleinen Tochter nach Deutschland gezogen. Alles war neu:

das Leben, die Umgebung,
die Sprache, die Menschen,
die Möglichkeiten, die Schwierigkeiten
und das Berufsleben selbst.

Eigentlich wollte ich mich weiterhin mit Kunst beschäftigen, das war aber für eine junge Familie in einem Fremdland nicht möglich.

Es ist vieles geschehen, was sich in so einem Text nicht umschreiben lässt. Eins wurde mir aber ersichtlich, nämlich das Alter, der Wohnort oder die Umstände im Leben, ALLES, ist nur ein Moment oder ganz viele bunte Momente in DEINEM Leben! Genieße auch DU alle Momente Deines Lebens!

Schon immer haben mich die komplementären Eigenschaften einiger Farben in der Malerei fasziniert. Komplementär leitet sich aus dem lateinischen ab und bedeutet „volle Ergänzung“ oder „Erfüllung“. Zum einem löschen sich die komplementären Farben aus, wenn sie zusammen gemischt werden. Zum anderen erscheinen sie in höchster Leuchtkraft, wenn sie nebeneinander gesetzt werden (Blau und Orange, Violett und Gelb). Genau das fasziniert mich so sehr! Und genau so ist es auch in unserem Leben, sei es bei komplementären Farben oder die Beziehung eines Menschen mit seinem sozialen Umfeld. Es besteht immer die Möglichkeit harmonisch mit einander zu leben, wenn die Verhältnisse stimmen. So wie bei den Farben, nur eine richtige Mischung eine Harmonie schafft.

Ich wünsche Ihnen, dass sie mit ihren Liebsten in höchster Leuchtkraft leuchtet.

Kurze Information zu meiner Person:

1978 in Kasachstan geboren
1995 – 1999 künstlerische Ausbildung in Russland
1999 Ausreise nach Deutschland
2005 – 2010 Studium: Angewandte Soziale Arbeit in Dortmund
ab 2010 als Dipl. Sozialpädagogin tätig
ab 2016 als Kunstmalerin tätig


Stadtcafé geht voran

Vor fast genau einem Jahr haben die Oldenburger Stadtverordneten beschlossen, ihre Stadt mit dem Siegel „Fairtrade-Town“ schmücken zu wollen, ein inzwischen europaweit anerkanntes Markenzeichen. Jetzt ist man auf der Zielgeraden zur Anerkennung. Zwei Betriebe der Eingliederungshilfe von Die Ostholsteiner sind mit dabei – allen voran mit einem großen fair gehandelten Sortiment das „Stadtcafé“ am Markt.

„Wir fanden, dass es nach 10 Jahren Zeit war, sich grundsätzliche Gedanken zu unserem Angebot zu machen“, sagt Café-Leiter Stephan Schlegel. So lange sei man am 5. Dezember mit dem Inklusionsbetrieb eines Tochterbetriebes von Die Ostholsteiner am Markt präsent. Das Ergebnis dieser Überlegungen: Im Stadtcafé gibt es ab sofort nur noch fair gehandelten Kaffee, teils zusätzlich in Bio-Qualität. Er kommt vom ältesten und größten, ausschließlich fair handelnden Unternehmen in Deutschland und hat so klingende Namen wie „Fuego“ (Feuer) oder „Rico“ (Reich). „Fairtrade ist zu Recht gefragt, wir alle müssen unsere Gewohnheiten in Zeiten von Klimawandel, Umweltzerstörung, ungleicher Chancenverteilung und Migrationsbewegungen überdenken,“ sagt Schlegel. Wer Zucker in seinen Kaffee nimmt, bekommt auch den fair, ebenso wie verschiedene Tee- oder Chai-Sorten. Davon hat man zwar auch noch traditionelle Produkte im Sortiment, will aber auch hier ganz umsteigen. Wer etwas Süßes mit nach Hause nehmen möchte, kann aus einem großen Angebot fair gehandelter Schokoladen wählen. Die Profi-Kaffeemaschine zum Preis eines kleinen Gebrauchtwagens wurde übrigens zu diesem Anlass auch neu gekauft.

Wer fairen Kaffee zuhause genießen will, der kann ihn mit einem weiteren Nutzen im TalenteHaus der Die Ostholsteiner-Werkstatt an der Göhler Straße 60 erwerben: Die Sorten dort sind nicht nur fairtrade und bio, sondern wurden auch in einem befreundeten Unternehmen in Mölln von Menschen mit Beeinträchtigung geröstet und weiterverarbeitet. „Die Ostholsteiner als Sozialunternehmen denken auch ökologisch und global über den Tellerrand hinaus“, so ihr Sprecher Per Köster.

Die globale Verantwortung ist auch für die Mitglieder der fünfköpfigen Steuerungsgruppe der Stadt Oldenburg auf dem Weg zum Fairtrade-Town der Grund, sich ehrenamtlich zu engagieren: Faire Löhne, faire Ankaufpreise und faire Arbeitsbedingungen, zu denen natürlich auch ein Verbot von Kinderarbeit und Umweltstandards gehörten, führten zu Armutsbekämpfung, gäben Hoffnung und beseitigten Fluchtursachen. „Wer Fairtrade-Town werden will, braucht einen Ratsbeschluss dazu, eine Steuerungsgruppe und eine Mindestanzahl von Gastronomie- und Einzelhandelsbetrieben mit je mindestens zwei fair gehandelten Produkten mit anerkanntem Gütesiegel. Außerdem müssen bei uns abhängig von der Einwohnerzahl mindestens ein Verein, eine Kirchengemeinde und eine Schule Fairtrade-Produkte nutzen und sich öffentlichkeitswirksam mit dem Thema befassen“, weiß Steuerungsgruppen-Sprecherin Ute Petersen-Sauren. Auch ein Minimum an Öffentlichkeitsarbeit muss vor Ort erfolgen. „Wir sind so weit, dass wir die Unterlagen bis Jahresende einreichen können“, ergänzt Steuerungsgruppen-Mitglied und Stadtmarketing-Managerin Cora Brockmann. „Betriebe, Vereine oder Einrichtungen, die faire Produkte anbieten oder auf eine andere Art mitmachen möchten, können sich trotzdem noch jederzeit melden,“ so Brockmann weiter. Interessierte finden weitere Informationen unter www.stadtmarketing-oldenburg.de/fairtrade oder unter www.fairtrade-towns.de.


Besinnliches un Vergnögtes op Platt
Heiner de Plattsnacker kümmt na Ollnborg

Heinrich Evers ist der Plattdeutschbeauftragte des Kreises Ostholstein und ist seit vielen Jahren mit seinen Plattdeutschen Lesungen in ganz Norddeutschland unterwegs. Er erzählt und liest meist eigene, lustige, aber auch besinnliche und informative Geschichten. Schmunzelnd wird sich an Zeiten des Plumpsklos und der Poesiealben erinnert, aber auch an die Zeit der Wende.

Eigene amüsante Beobachtungen, die zumeist in seiner holsteinischen Heimat geschahen, wurden von ihm niedergeschrieben und werden in der ihm eigenen bekannten und beliebten Art vorgetragen.

Vor allem aber kommt eines nicht zu kurz:

Der trockene norddeutsche Humor.

Am Donnerstag, den 14.11.

kommt Heiner Evers in das Stadtcafé.

Genießen Sie plattdeutsche Geschichten und Anekdoten in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Kuchen im Herzen Oldenburgs.

Die Lesung startet um 15:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Um Reservierungen wird gebeten (Ruf: 04361/623164).


 
Austellung von Christel Jacobsen

Die Hobbymalerin Christel Jacobsen wird 90 Jahre alt.
Zum Jubiläum werden Ihre aktuellen Bilder ausgestellt.

Die Ausstellung wird am 10.11.2017 um 17:00 Uhr mit einer Vernissage in unserem Stadtcafé eröffnet. Die Bilder können bis zum 1. März 2018 betrachtet werden.

Die Bilder werden zum Jubiläum mit Jubiläumspreisen angeboten. Vom Erlös gehen 20% als Spende an den Orgelbauverein Oldenburg in Holstein e. V..

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


 
Gäste-WC im Obergeschoss saniert

RAUM WAGRIEN bietet Ihnen im Obergeschoss nach erfolgtem Umbau schon länger ein gemütliches Ambiente für bis zu 16 Personen. Jetzt haben wir hierzu passend auch unser Gäste-WC im Obergeschoss saniert. Ab sofort entfällt für unsere WAGRIEN-GÄSTE der Gang zum „stillen Örtchen“ ins Erdgeschoss. So wird für Sie der Aufenthalt bei uns im Stadtcafé noch entspannter.


 
Regen und Hagel – na und!!!

Seit kurzer Zeit können unsere Gäste die schöne Sonnenterrasse auch bei Oldenburger „Schietwetter“ nutzen. Wieso? Ganz einfach – wir haben einen Teil unserer Außenterrasse mit einem Glasdach versehen. So können Sie ganz entspannt unsere Spezialitäten auch im Regen draußen genießen. ÜBRIGENS: Eine Unterbeschattung sorgt bei Sonnenschein für einen hitzefreien Aufenthalt.


 
Austellung „Glücksmomente“ausstellung_gluecksmomente

Noch bis zum 31.08. können Sie bei uns Bilderder Künstlerin Gabriele Maria Poppe besichtigen. Ausgestellt sind Werke in Öl, Aquarell und Acryl.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Austellung „Glücksmomente“.




 
Unser Haus ist Kulturdenkmal
Fassade

Am 20.06.2016 wurde unser Gebäude in die Liste der Kulturdenkmale des Landes Schleswig-Holstein aufgenommen. Somit ist es ein geschütztes Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes.

Der Denkmalschutz erstreckt sich auf das gesamte Äußere.

Weitere Details können Sie hier finden.